Die Fraktion PIRATEN/LINKE plädiert für eine Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes

und bittet Eltern um Verständnis bei erneuten Streiks

Die Bundestarifkommission der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozial- und Erziehungsdienst hat den Schlichterspruch, der Gehaltssteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich vorsah und von der Arbeitgeberseite akzeptiert war, abgelehnt. Damit drohen erneute Streiks.

Die Fraktion PIRATEN/LINKE bittet die Eltern in der kommenden Zeit um Verständnis und Solidarität. Hier geht es um mehr, als um eine Anhebung der Gehälter. Es geht um die grundsätzliche Aufwertung gesellschaftsrelevanter Tätigkeiten.

Anders als Unternehmen am freien Markt, entsteht öffentlichen Arbeitgebern kein wirtschaftlicher Schaden, bei einem Streik. Die Beschäftigen im öffentlichen Dienst sind deshalb darauf angewiesen, dass sie das Verständnis und die Unterstützung der Öffentlichkeit haben.

Die durch Gesetz gestiegenen Anforderungen in die qualifizierte Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst muss endlich eine Anerkennung durch höhere Eingruppierung erfahren. Unsere Fraktion ist der Meinung, dass hier das Konnexitätsprinzip (wer bestellt bezahlt) eingehalten werden muss.  Da es sich im Sozial- und Erziehungsdienst um öffentliche Pflichtleistungen handelt, sind aus unserer Sicht Bund und Länder gefordert, Mittel für eine leistungsgerechte Bezahlung der Beschäftigten bereit zu stellen.

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